• Donnerstag, Oktober 22nd, 2009

Bienen verbinden Ökologie und Ökonomie
Die Honigbiene ist ein wichtiger natürlicher Bestandteil unserer heimischen Flora und Fauna. Ihre Leistung ist nicht zu unterschätzen. Sie bestäubt durch Ihren Fleiß etwa 80 Prozent der blühenden Pflanzen in unsere Region. Ansporn für diese hohe Leistung ist der Bezug Ihrer Nahrung aus Pollen und Nektar welche in vielfältigster Form in der Natur angeboten wird. Dabei wird durch die Biene kein Ökosystem zerstört im Gegenteil sie ist ein wichtiger Bestandteil dieses Systems. Mittels Ihrer Bestäubungstätigkeit garantiert Sie auf natürlicher Weise den Fortbestand dieser Artenvielfalt in unserer Natur. Aber nicht nur die Honigbiene allein kann den Fortbestand der Artenvielfallt garantieren. Viele Insekten Schmetterlinge Hummeln Wildbienen Wespen Schwebfliegen aber auch Vögel Schnecken Säugetiere selbst der Wind und das Wasser leisten einen ganz unterschiedlichen Beitrag die Artenvielfallt und die natürliche Verbreitung der Arten zu garantieren.

Dennoch kommt der Biene durch ihre Hohe Bestäubungsleistung eine besondere Stellung zu. Die Befruchtung der Blüten kann nur durch Pollen der eigenen Art erfolgen. Die Honigbiene garantiert durch ihre uneingeschränkte Blütenstetigkeit nicht ganz uneigennützig die Bestäubung einer Art. Durch die so genannten Kundschafterinnen werden Trachten angeflogen. Einerseits geht damit das sammeln des Nektars und des Pollens schneller, aber es wird auch garantiert das der Pollen der gleichen Art zur Verfügung steht. So zum Beispiel einmal Obstbaumblüte immer Obstbaumblüte, einmal Rapsblüte immer Rapsblüte.
Diese uneingeschränkte Blütenstetigkeit garantiert zum Beispiel im Obstbau die optimale Befruchtung der Obstbaumblüte oder auch der Erdbeeren und Beerensträucher. Jeder Obstbauer ist gut beraten wenn er die Imkerei unterstützt. Ist doch die Bestäubung der Blüten neben vielen anderen Faktoren die wichtigste Grundlage eines hohen Ertrages. Alle anderen Maßnahmen sind unbedeutend wenn nicht die Honigbiene durch Ihre Bestäubungstätigkeit einen hohen Fruchtansatz garantiert. Das Ausmaß der Wichtigkeit der Biene können wir erkennen wenn es zu kalt war oder weil es viel geregnet hat oder weil ganz einfach kein Bienenvolk zur Verfügung stand dann haben die Blüten umsonst geblüht. Ökonomisch ist dies für den Obstbauer ein herber Verlust. So ist mit sehr wenig Erlösen am Jahresende zu rechen. Viele andere Maßnahmen wie zum Beispiel Pflanzenschutz, Düngung, Unkrautbekämpfung, Insektizide Maßnahmen, Fungizide Maßnahmen, sind zwar eingeschränkt aber dennoch durchzuführen und verursachen erhebliche Kosten.
Das Wunder der Blütenstetigkeit gilt aber nur wenn eine Haupttracht zur Verfügung steht. Im fortlaufenden Jahr wenn die Trachten vielfallt abnimmt werden auch andere Pollenspendenden Blüten angeflogen und nicht verschmäht. Die ökologische Bedeutung der Bestäubungstätigkeit liegt in der Regenerationsfähigkeit durch Samen und Fruchtansätze bei Kultur Nutz und Wildpflanzen.
• Mittwoch, Oktober 21st, 2009
Herbstarbeit in der Obstplantage
Die Ernte ist unter Dach und Fach aber die Arbeit nimmt kein Ende. Wir haben eine erfolgreiche Obsternte eingefahren und können etwas durchatmen. Wenn man sich die Ernteergebnisse anschaut überlegt man was hat man richtig, aber auch was hat man falsch gemacht. Welche Maßnahmen kann man treffen um noch erfolgreicher seinen Obstbaubetrieb zu führen.
Selbst in den kälter werdenden Oktobertagen geht die Arbeit weiter. Es gibt ein schönes Sprichwort das dort lautet , Nach der Ernte ist vor der Ernte „ ich glaube dies trifft des Pudels Kern. Die Alt aber auch Junganlagen sind auf Wühlmaus und auch auf Schermausbefall zu überprüfen. Bei einem Befall sind geeignete Bekämpfungsmaßnahmen zu treffen. Dazu gibt es eine Reihe von Pflanzenschutzmittel oder Rodentizide die angewendet werden dürfen.
Bäume die nicht mehr ertragreich sind werden gerodet. Leider muss man mitunter auch Bäume roden die völlig gesund sind, aber deren Obst sich nicht mehr vermarkten lässt. Das Land muss vorbereitet werden für Neuanpflanzungen. Dafür werden bodenbearbeitende Maßnahmen durchgeführt. Der Boden muss gut gelockert und Nährstoffreich sein. Lange vorher hat der Obstbauer seine Bäume bestellt in der Regel benötigt die Baumschule zwei bis drei Jahre Vorlauf. Die meisten Sorten werden nur auf Bestellung in der Baumschule veredelt und dann geliefert. Selbstverständlich gibt es immer ein bestimmtes Obstbaumangebot, aber dort entscheidet letztendlich wie schnell sind bestimmte Sorten vergriffen.
In der Regel sind zwei Veredelungsmetoden gebräuchlich, die Okulation und die Kopulation. Bei der Okulation wird der Trieb der Unterlage kurz über der Wurzel abgeschnitten, danach wird eine knospe der Edelsorte unter die Rinde der Unterlage geschoben. Dieser wächst dann in die Höhe. Durch geeignete Schnittmaßnahmen wird daraus ein junges Edelobstbäumchen. Durch die Kopulation als zweite Methode wird der Trieb der Unterlage und des Edelreis zackenartig eingeschnitten ineinander geschoben und mit Veredelungsgummi oder Band fest zusammengedrückt. Dabei ist es wichtig, dass die Kambium Schichten mit einander verbunden sind. Anschließend werden die Veredelungsstellen mit Lac Balsam versiegelt um Verdunstung und Austrocknung zu vermeiden.
Die Apfelbäume sind meist auf eine schwach wachsende Unterlage veredelt z.B. M9. Auf Grund der Unterlage haben die Bäume eine natürliche Wachstumsbremse. Der Grund dieser Maßnahme ist ein möglichst hoher Früchteertrag und wenig vegetatives Wachstum also wenig Holz zu erzielen. Ein weiterer Vorteil liegt in dem weit früher einsetzenden hohen Ertrag gegenüber anderen Veredelungen.

Da diese Bäume nicht standfest sind auf Grund der schwach wüchsigen Unterlage benötigen diese ein Gerüst. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vorherrschend sind dabei Holzkiefernpfähle geschält gespitzt in Teeröl oder in Salzimprägnierung. Aber auch Betonpfähle werden immer mehr verwendet. Bei geeigneten Systemen ist es auch möglich Hagelschutz und Regenschutz Netze zu montieren. Zwischen den einzelnen Stellagen werden Drähte gespannt. Diese Drähte werden zum Beispiel mit Gripple Spannern verbunden und gespannt. Am Ende wird die Anlage mit Erdankern ausgesteift.

• Donnerstag, März 19th, 2009
NU-FILM-P
• verschmilzt mit der Wachsschicht der Blätter
• schützt das beigemischte Pflanzenschutzmittel vor dessen frühzeitigem Abbau
• erhöht die Leistungsfähigkeit der Spritzung und steigert deren Nutzen
• verbessert die Verteilung, Haftung und Regenfestigkeit der Spritzbrühe
• erhöht die Menge des auf der Blattfläche zurückbleibenden Spritzbelages
• bietet maximalen Schutz für 7 bis 10 Tage auch unter ungünstigen Wetterbedingungen
• verlängert die Wirkungsdauer des Mischpartners
• ist mischbar mit Insektiziden, Fungiziden, Herbiziden, Wachstumsregulatoren und Blattdüngern
• hervorragender UV-A- und UV-B-Schutz

NU-FILM®-P ist ein Zusatzstoff zur Erhöhung der Blattbenetzung, Haftung und Regenfestigkeit der Spritzbrühe. NU-FILM®-P ist der einzige Zusatzstoff, der sich nach der Applikation mit der Wachsschicht der Blätter verbindet. Durch die Verschmelzung von NU-FILM®-P und dem beigemischten Pflanzenschutzmittel mit der Wachsschicht verbleibt das Pflanzenschutzmittel lange auf dem Blatt. Das Abwaschen dieses wasserunlöslichen Spritzbelages durch nachfolgenden Regen, Tau oder Begegnungen wird wirkungsvoll verhindert.
Kulturen Agri Service Stralsund hat sich sehr für dieses Produkt arrangiert. Es ist auch im biologischen Anbau zugelassen.
Ein Beispiel für den Einsatz: eine Tankmischung Nu-Film P+Teldor keine Spritzflecken.
Beziehen können Sie dieses Produkt unter www.kas-stralsund.de
Category: Allgemein
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Tags: biologischer anbau, Garten, Intrachem Bio Deutschland, Kas-Stralsund, Lebensmittel, Naturschutz, Nu film p, obstbau, ökologischer, Pflanzenschutz, Rückstände, Schadursachen |
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• Montag, März 09th, 2009
Die Schulkinder in Niedersachsen sollen künftig einen Apfel pro Tag bekommen. Die Initiative soll mit Hilfe der Europäischen Union, die die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen mit jährlich rund 90 Millionen Euro fördert, auf das ganze Land ausgedehnt werden. Für einen Euro pro Schüler und Woche liefern die Bauern frisches Obst an die Schulen.
Vom kommenden Sommer an erwartet das Land 1,2 Millionen Euro pro Jahr. Mit dem Geld soll die gesunde Ernährung von Kindern unterstützt werden. Bereits seit 2006 versorgt der Förderverein Integrierter Obstbau mit der Aktion „Altländer Schulapfel“ rund 3000 Schulkinder im Alten Land mit Äpfeln.
Jeder teilnehmende Schüler in Stade, Bremervörde, Hannover und im Großraum Hamburg bekommt täglich einen Apfel und so sind inzwischen über 750.000 Äpfel bei dieser tollen Aktion verteilt worden.
Die Initiative, die die Kinder auch gleichzeitig über Obstanbau und gesunde Ernährung informiert, sei ursprünglich für Schulen in Ballungsgebieten oder in Regionen mit schwachem Einkommen gedacht gewesen und sollte so zu einer gesunden Ernährung beitragen. Zusätzlich zum täglichen Obst, bekommen die Schulkinder die Möglichkeit, Obsthöfe im Alten Land zu besichtigen und den Weg ihres Apfels zurückzuverfolgen.
Wir von KAS-Stralsund wünschen bei der weiteren Umsetzung auf alle Fälle „Viel Erfolg“!
Schrebergarten-Forum.de – Das Forum rund um den Kleingarten