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Author: admin
• Donnerstag, März 19th, 2009

NU-FILM-P

• verschmilzt mit der Wachsschicht der Blätter
• schützt das beigemischte Pflanzenschutzmittel vor dessen frühzeitigem Abbau
• erhöht die Leistungsfähigkeit der Spritzung und steigert deren Nutzen
• verbessert die Verteilung, Haftung und Regenfestigkeit der Spritzbrühe
• erhöht die Menge des auf der Blattfläche zurückbleibenden Spritzbelages
• bietet maximalen Schutz für 7 bis 10 Tage auch unter ungünstigen Wetterbedingungen
• verlängert die Wirkungsdauer des Mischpartners
• ist mischbar mit Insektiziden, Fungiziden, Herbiziden, Wachstumsregulatoren und Blattdüngern
• hervorragender UV-A- und UV-B-Schutz
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NU-FILM®-P ist ein Zusatzstoff zur Erhöhung der Blattbenetzung, Haftung und Regenfestigkeit der Spritzbrühe. NU-FILM®-P ist der einzige Zusatzstoff, der sich nach der Applikation mit der Wachsschicht der Blätter verbindet. Durch die Verschmelzung von NU-FILM®-P und dem beigemischten Pflanzenschutzmittel mit der Wachsschicht verbleibt das Pflanzenschutzmittel lange auf dem Blatt. Das Abwaschen dieses wasserunlöslichen Spritzbelages durch nachfolgenden Regen, Tau oder Begegnungen wird wirkungsvoll verhindert.

Kulturen Agri Service Stralsund hat sich sehr für dieses Produkt arrangiert. Es ist auch im biologischen Anbau zugelassen.

Ein Beispiel für den Einsatz: eine Tankmischung Nu-Film P+Teldor keine Spritzflecken.

Beziehen können Sie dieses Produkt unter www.kas-stralsund.de

Author: admin
• Montag, Februar 02nd, 2009

Angesichts der Pressemitteilungen in den vergangenen Wochen und Monaten zu Pflanzenschutzmittelrückständen in Lebensmitteln ist der ein oder andere Verbraucher verunsichert. Dann folgen oft die Fragen, wie: „Sind meine gekauften Lebensmittel sicher?“ oder „Was kann man dann noch essen?“.
Pflanzenschutzmittel werden eingesetzt, um Kulturpflanzen nachhaltig vor Schaderregern zu schützen. Im Pflanzenschutzgesetz wird geregelt wie Gefahren, insbesondere für die Gesundheit von Mensch, Tier und dem Naturhaushalt, abzuwenden sind.
Alle heute zugelassenen Pflanzenschutzmittel unterliegen einem Abbauprozess, der durch Licht, Verflüchtigung, Wärme, Wasser und Mikroorganismen gesteuert wird. Das Mittel wird also nach einer Anwendung kontinuierlich abgebaut. Aber selbst nach sachgerechter und bestimmungsgemäßer Anwendung von Pflanzenschutzmitteln können Rückstände in oder an dem behandelten Erntegut verbleiben. Diese Rückstände sollen immer so gering gehalten werden, dass sie die Gesundheit des Verbrauchers weder bei einer lebenslangen täglichen Aufnahme, noch beim einmaligen Verzehr großer Lebensmittelmengen geschädigt werden kann. Um das sicherzustellen, nimmt das in Deutschland zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Rahmen der Zulassung des Pflanzenschutzmittels eine umfangreiche gesundheitliche Bewertung vor und erarbeitet auf dieser Grundlage Vorschläge für Rückstands-Höchstgehalte (umgangssprachlich Höchstmengen). Aufgabe des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist es dann, diese wissenschaftlich abgeleiteten Werte unter Berücksichtigung anderer Faktoren als Vorschläge an die Europäische Kommission zur Festsetzung von Rückstandshöchstgehalten weiterzugeben. Wenn in der EU neue gemeinschaftliche Höchstgehalte festgesetzt werden, müssen diese in nationales Recht übernommen und die bestehenden Höchstgehalte ggf. geändert werden. Die Wirtschaft ist verpflichtet, die Einhaltung der Höchstgehalte zu garantieren und die zuständigen Länderbehörden überprüfen bei der Lebensmittelüberwachung dann die Einhaltung dieser Sorgfaltspflicht. Die Überschreitung eines Rückstands-Höchstgehalts stellt einen Verstoß gegen geltendes Recht dar. Die entsprechende Ware ist nicht verkehrsfähig. Dies muss aber nicht bedeuten, dass der gefundene Rückstand auch ein Risiko für Verbraucher darstellt, denn Rückstands-Höchstgehalte sind keine toxikologischen Grenzwerte.
Um die Höchstgrenze des Rückstandes eines Pflanzenschutzmittels auf oder in einem Nahrungsmittel festzulegen, wird zunächst in Tierversuchen festgestellt, bei welcher Menge die empfindlichsten Tiere keinerlei Schäden, vor allem in Krebs erzeugender, Erbgut verändernder und Gewebe verändernder Hinsicht, mehr zeigen. Da der Mensch aber unter Umständen anders als die Versuchstiere reagieren kann und auch mehrere Wirkstoffe auf einem Nahrungsmittel vorkommen können, wird zur Sicherung des Menschen diese bei den Tieren unschädliche Rückstandsgrenze auf ein Hundertstel herab gesetzt und dann der ADI-Wert (Acceptable Daily Intake, duldbare Tagesdosis).
Pflanzenschutzmittel gehören damit zu den am besten untersuchten und überwachten Produkten in Deutschland überhaupt. Rückstände werden in mg Wirkstoff pro kg Nahrungsmittel, also in ppm (1 Teil von 1 Million Teilen oder 0,001g/kg) angegeben. Durch die moderne Analytik ist es heute möglich Stoffe im ppb- (1 Teil von 1 Milliarde Teilen oder 0,000001g/kg) oder ppt-Bereich (1 Teil von 1 Billion Teilen oder 0,000000001g/kg) nachzuweisen. Festgestellte Rückstände auf Pflanzenschutzmittel bedeuten also nicht auch gleichzeitig eine Gefahr für Verbraucher.
Wie bei den meisten Medien üblich gilt auch hier die Devise: „Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!“.