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Author: bonario
• Montag, Februar 08th, 2010

Diese bakterielle Erkrankung kommt an Freiland und an Gewächshausgurken sowie an Melonen, Kürbisse und Zucchini vor. Der Erreger dieser bakteriellen Gurkenkrankheit ist Samen und Bodenübertragbar. So treten die ersten Krankheitssymptome an den Keimblättern in Erscheinung. Von hier aus werden die Laubbätter infiziert, die wiederum  zum  Ausgangspunkt für den Fruchtbefall werden. Eckige, ölige, glasige, wässrige Flecken sind an den Blättern zu sehen. Diese verfärben sich braun und haben einen hellen Rand. Diese Flecken trocknen ein, werden  brüchig und fallen heraus. Unzählige Löcher verteilt über das gesamte Blatt sind die Folge An den Früchten bilden sich runde wasserdurchtränkte, dunkle Flecke, die häufig ein kleines weißes Zentrum aufweisen, aus dem  flüssigkeits- Töpfchen  hervor treten können. Bei günstigen Bedingungen für die Krankheitsentwicklung ( warmes, niederschlagreiches, windiges Wetter ), kommt es  in den letzten Juni-oder ersten Juliwochen zu einer mehr oder weniger raschen  Durchseuchung und einem vorzeitigen Zusammenbruch der Bestände.

Bekämpfung

Zur erfolgreichen Bekämpfung ist die kombinierte Anwendung von vorbeugenden und direkten Maßnahmen notwendig. Eine erste Maßnahme ist eine Einhaltung optimaler Anbaupausen von mindestens 3 bis 4 Jahren. Weiterhin ist eine windgeschützte Lage von Vorteil. Wo dies nicht der Fall ist hilft streifenweiser Anbau von Mais der als Windschutz dient. Es sollte kein infiziertes Saatgut verwendet werden. Ausbeizen mit Knoblauch und warmen Wasser ist vorteilhaft. Befallene Pflanzen sollten komplett  entfernt nicht kompostiert am besten verbrannt werden. Gartengeräte bzw. Pflegegeräte sollten gründlich gereinigt werden.

Pflanzenschutzmaßnahmen  sind mit Kupferhaltigen Mitteln möglich.  Funguran Sollte es zu einem Befall kommen ist eine mehrjährige Anbaupause dieser Kultur unbedingt nötig.

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Author: bonario
• Donnerstag, November 26th, 2009

Kräuselkrankheit Blog

Die Kräuselkrankheit des Pfirsichs im Obstbau, Garten, und Hobby Anbau, auch der Aprikose

Die erkrankten Blätter des Pfirsichs sind beim Austrieb unregelmäßig gekräuselt, blasig aufgetrieben, brüchig und je nach Sorte unterschiedlich verfärbt. Im Mai und Juni bildet der Krankheitserreger Taphrina deformens an den befallenen Blättern Askosporen, die innerhalb der Baumkrone bzw. auf benachbarten Bäumen auf der Rinde der Triebe oder an Knospenschuppen ein Pilzgeflecht ausbilden, ohne in das Pflanzengewebe einzudringen. Der Pilz überwintert als Spross Myzel, welches im Frühjahr Spross Zellen ausbildet. Diese gelangen auf die sich entwickelnden Blätter, keimen hier aus dringen in das Blatt ein und verursachen die oben beschriebene krankhaften Veränderungen am Pfirsich. Feuchte Witterung zur Zeit des Austriebes erhöht die Infektionsgefahr. Im Kleinanbau kann der Infektionsdruck durch entfernen befallener Blätter verringert werden. Unterschiede in der Sorten Anfälligkeit sind zu beachten. Dabei kann man sich in seiner Baumschule des Vertrauens beraten lassen.

Pflanzenschutz, Obstbau, Funguran, Delan WG, Pfirsich ,Aprikose, Realchemie

Im Obstbau sind folgende Produkte zur  Bekämpfung der Kräuselkrankheit des Pfirsichs erlaubt. Diese Pflanzenschutz Mittel sind:

Funguran mit dem Wirkstoff:     756 g/kg Kupferoxychlorid

beim Knospenschwellen Max. Zahl der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Abstand: 7 bis 8 Tag(e) Anwendungstechnikspritzen oder sprühen Aufwand2,25 kg/ha und je m Kronenhöhe in maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser

Delan WG mit dem Wirkstoff:      700 g/kg Dithianon

ab Knospenschwellen Max. Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tag(e) Anwendungstechnikspritzen oder sprühen Aufwand0,25 kg/ha und je m Kronenhöhe in maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser

Wichtig bei der Anwendung von Pflanzenschutzmittel unbedingt die Gebrauchsanweisung gründlich lesen.

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Author: bonario
• Mittwoch, November 11th, 2009

Apell Birnenschorf

Apfel und Birnen Schorf

Eine der gefährlichsten Pilzkrankheiten im Obstbau ist der Schorf. Es gibt Sorten bei denen er bei bestimmten Witterungsverhältnissen besonders stark auftritt. Mehrstündige Blattnässe eine hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 5°C sind Voraussetzung für den Schorfbefall. Je höher die Temperatur,  je länger die Blattnässe anhält umso schneller erfolgt die Infektion.

Der Erreger des Apfelschorfes überwintert an den erkrankten, abgefallenen  Blättern des Vorjahres. Das hier lebende Pilzmyzel bildet im Winter Krug förmige Fruchtkörper aus, die als schwarze rundliche Gebilde auf dem alten Fall Laub sichtbar werden. In diesen Frucht Körpern entstehen im Frühjahr zahlreiche, zweizellige Schlauchsporen ( Askosporen ), die sich zu je acht in den für Ascomyzeten typischen Schläuchen ( Asci ) befinden. Nach Reife und anhaltenden Niederschlägen werden die Askosporen ausgeschleudert und durch die Luftströmung auf die austreibenden Blätter getragen. Hier keimen Sie bei ausreichend langer Blattfeuchte aus und erzeugen nach 8-17 Tagen die ersten Schorfflecken. An diesen kommt es  zur massenweisen  Entwicklung von Sommersporen ( Konidien ), die im Sommer die weitere Verbreitung der Krankheit in den Apfel bzw. Birnen Beständen übernehmen und zur Ausbildung immer neuer Schorfflecken an Blättern und Früchten führen. Infektionen kurz vor der Ernte verursachen Lagerschorf. Einen ähnlichen Entwicklungsverlauf weist der Birnenschorf auf. Auffällig ist, dass die Erstinfektion oft früher als beim Apfel erfolgt.

Was kann ich vorbeugend tun?

Es muss immer der Vorsatz gelten vorbeugen ist besser als heilen. Durch einen ordentlichen Obstbaumschnitt die Baumkrone offen halten, so kann die Luft hindurch und die Blätter trocknen schneller ab. Altes Laub ist noch im Winter zu beseitigen um die Erstinfektion zu verringern. Schwach anfällige Obstsorten Pflanzen so zum Beispiel Topaz, Alkmene, Ingrid Marie oder Jonathan. Für eine ausgewogene Nährstoffversorgung garantieren. Pflanzen die optimal versorgt sind leiden weniger unter Krankheiten.  Sollte es dennoch zum Schorfbefall kommen sind  geeignete Pflanzenschutz Maßnahmen durchführen.

Pflanzenschutzmittel  mit fungizider Wirkung gegen den Schorf sind zum Beispiel:

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