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Author: bonario
• Montag, Februar 21st, 2011

Insektenhotel Neudorf Bio Garten Bio Obstbau ökologischer Pflanzenschutz.
Die intensive landwirtschaftliche Produktion  sei es im  Agrar, im  Gemüse, im Obstbau, oder auch im Weinbau schränkt die biologische Vielfalt der Lebensräume immer weiter ein. Wie wichtig es ist natürliche Biotope zu erhalten und neue zu schaffen, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre.
In der Gesellschaft findet, wenn wahrscheinlich auch nicht schnell genug ein Umdenkprozess statt. Erkennen kann man diese Entwicklung an der Zunahme der Betriebe die nach ökologischen Gesichtspunkten wirtschaften. Wurden noch vor etwa zehn Jahren biologisch produzierende Betriebe oder Betriebsleiter spöttisch oder auch verächtlich beobachtet. So springen heute mehr und mehr auf die Bio bzw. Öko. Lokomotive auf. Sei es aus Überzeugung oder sei es aus wirtschaftlichem Interesse. Wichtig ist nur das die Idee der gesunden und nachhaltigen Produktion weiter gestärkt wird.
Fressen und gefressen werden ein Gesetz der Natur. Die natürliche zahlenmäßige Regulierung der einzelnen Arten durch Antagonisten in der Nahrungskette. Das Insektenhotel oder auch Insektenhaus wie es liebevoll genannt wird ist ein künstlich geschaffener Teil eines Lebensraumes. Dieses Insektenhotel bietet natürlich den Insekten einen Raum zum überwintern aber auch die Möglichkeit in Ecken Röhren und Nischen Ihre Eier abzulegen. Diese Eier können sich dann über die Larve die Verpuppung bis hin zum Vollinsekt ungestört entwickeln. Jedes Insektenhotel ist ein Beitrag verloren  gegangenen Lebensraum wieder zu schaffen. Das Insektenhotel ermöglicht es den einzelnen nützlichen Insekten sich auf nahezu natürliche Weise zu vermehren.

Beim selber bauen oder auch beim Kauf eines Insektenhotels sollte auf die Verwendung von natürlichen Baumaterial besonderes Augenmerk gelegt werden. Lehm Schilf Astmaterial  verschiedene Gräser, mit Bohrlöcher versehene Baumscheiben, Stroh, Torf, Baumrinde sind geeignete Materialien für den Bau eines Insektenhotels. Insekten wie Florfliegen, verschiedene Wespen darunter die Schlupfwespe, Ohrwürmer, Hummeln, verschiedene Wildbienen, Marienkäfer, selbst Spinnen nehmen diese überlebenswichtigen Hilfen gerne an. Einerseits sorgt ein Teil dieser Nützlinge für eine ordentliche Blütenbestäubung zum anderen reduzieren Sie wichtige Schadinsekten auf natürliche Art und Weise. Ob nun ein gekauftes Insektenhotel  oder ein Insektenhotel welches man mit etwas handwerklichem Geschick selber bauen konnte. Jeder geschaffene Teil eines Lebensraumes hilft mit die Artenvielfalt der Insekten zu erhalten und zu erhöhen. So leistet jeder seinen Beitrag Schädlinge auf natürliche Weise durch Artenschutz zu bekämpfen. Diese Kombination zwischen dem natürlichen Pflanzenschutz und dem Einsatz von Nützlings schonenden  Pflanzenschutz-Mitteln ist der Garant für gesunde und schmackhafte Nahrung.
Insektenhotel der Firma Neudorf bei KAS-Stralsund
Insektenhotel online kaufen bzw. online bestellen
Vielen Dank für Ihren Beitrag zum Arten und Umweltschutz.

Author: admin
• Mittwoch, März 25th, 2009

Der Einsatz von Granupom ist für den biologischen und integrierten Pflanzenschutz im Obstbau absolut zu empfehlen.

GRANUPOM ist ein hochselektives Insektizid auf der Basis eines spezifischen Insektenvirus, d.h. ohne Wirtswechsel zu Säugetieren, Vögeln, Fischen und Pflanzen. Es tritt nur bei Insekten der Ordnung der Schmetterlinge und hier wiederum nur bei wenigen Wicklerarten auf. Somit werden Nützlinge geschont. GRANUPOM wirkt im Obstbau nur gegen Larven des Apfelwicklers (Obstmade), die innerhalb einer Woche abgetötet werden.

Wirkungweise:
GRANUPOM besitzt keine Kontaktwirkung, sondern muß von den Obstmaden gefressen werden, um seine Wirkung entfalten zu können. Zur Erzielung eines guten Erfolges müssen deshalb Blätter und Früchte gleichmäßig und lückenlos benetzt werden. Der optimale Spritztermin ist der Zeitpunkt zu Beginn des Larvenschlupfes. Bei hohem Befall muß mit einem stärkeren Restbefall als bei nichtselektiven Insektiziden gerechnet werden! Wirkungsminderungen wurden regional nachgewiesen. Weitere Einzelheiten siehe Flaschenaufkleber.

Anwendung:
GRANUPOM ist hervorragend geeignet für den biologischen und integrierten Pflanzenschutz im Obstbau. Durch die nützlingsschonenden Eigenschaften werden Spinnmilben und Blutlausprobleme vermindert. Andere Schaderreger, welche die wirtschaftliche Schadensschwelle überschreiten, sind nach den Regeln des biologischen bzw. integrierten Pflanzenschutzes zu bekämpfe (Maximal 6 Applikationen).

1. Generation (Juni/Juli):
Aufwandmenge: 150 ml/ha und m Kronenhöhe
Spritzabstand: 8-10 Tage
(empfohlen bei hohem Befallsdruck)
oder alternativ z.B. als Zusatz zu den Fungizidspritzungen (nach Empfehlung der BBA Dossenheim):
Aufwandmenge: 15 ml/ha und m Kronenhöhe
Spritzabstand: 6-8 Tage ca. 4-6 Anwendungen in Abhängigkeit vom Flugverlauf.
( Flugverlauf ermittelt mit BIOTRAP -Fallen)
2. Generation (Ende Juli/September):
Aufwandmenge: 150 ml/ha und m Kronenhöhe
Spritzabstand: 8-10 Tage ca. 2-3 Anwendungen in Abhängigkeit vom Flugverlauf (1/1 Aufwand) (Flugverlauf ermittelt mit BIOTRAP -Fallen)

Nachflug:
Aufwandmenge: siehe 1. Generation
Alternativ bei exakter Kenntnis des Larvenschlupftermins: gezielte Bekämpfung mit 1/1-Aufwand
Bei nur einer AW -Generation z.B. am Bodensee, Vorderpfalz):
Vorflug: 1-2 x 1/10 Aufwandmenge 15 ml/ha und Kronenhöhe
Hauptflug: 2 x 1/1 Aufwandmenge 150 ml/ha und m Kronenhöhe
Nachflug: 1-2 x 1/10 Aufwandmenge 15 ml/ha und m Kronenhöhe
Für die Kombination mit der Verwirrungstechnik bei hohem Befallsdruck wird empfohlen mit GRANUPOM frühzeitig die erste Generation zu bekämpfen (1/10 Konzentration).
Bei schwachem Befallsdruck kann in der zweiten Generation dann ebenfalls die 1/10 Konzentration genügen. Bei hohem Befallsdruck sollte jedoch 1-2 x mit 1/1 Konzentration behandelt werden um einen optimalen Behandlungserfolg zu gewährleisten.
Aufwandmenge:
150 ml/ha und m Kronenhöhe 1. und 2. Generation (=hoher Befallsdruck) oder
15 ml/ha und m Kronenhöhe (zur Bekämpfung der ersten Generation und des Nachfluges) (nach Erfahrungen der BBA Dossenheim).
Wassermenge:
1500 l/ha (500 l/ha und m Kronenhöhe) maximal 3-fach konzentrieren (Große Wassermenge ist von Vorteil für eine nachhaltige Wirkung). Es wird empfohlen zumindest die erste Behandlung, die mit voller Aufwandmenge durchgeführt wird, auch mit hohem Wasservolumen durchzuführen. Eine Zugabe von 0,5 % Zucker zur Spritzbrühe kann die Wirkung um ca. 10 – 20 % verbessern (vor allem bei warmer und trockener Witterung.

Pflanzenschutzmittel für den Obst, Gemüse, Wein und Ackerbau unter
www.kas-stralsund.de

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