Author: admin
• Dienstag, März 17th, 2009

Nach Lösungen des Dioxin-Problems im Boden suchen in der Haseldorfer Marsch Mitglieder der CDU und Landwirte. Die Bauern sprechen sich dafür aus, die Flächen nicht mehr so stark, wie bisher vom Naturschutz eingefordert, zu vermäßen. Die Beschränkungen für das Abschleppen der Maulwurfshügel sollen außerdem gelockert werden. Ob jedoch das Unterpflügen der hauptsächlich von Dioxin belasteten Schicht die Situation verbessert, war umstritten.
Die Mitglieder des Umweltausschusses innerhalb der CDU-Kreistagsfraktion hatten zu der Versammlung eingeladen. Ortsbauern aus Haseldorf und Haselau, der Vorsitzende der Fachgruppe Obstbau in Schleswig-Holstein, Wilfried Plüschau, Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann sowie einige weitere Landwirte waren die Gäste.
Das es sich aufgrund von Untersuchungen um ein bundesweites Problem handelt und nicht um ein spezielles Problem der Haseldorfer Marsch, darauf waren sich alle Anwesenden einig. Über die geplanten Industrieanlagen in Stade-Bützfleth, äußerten sich Landwirte und Obstbauern besorgt, weil diese Anlagen Boden und Luft zusätzlich belasten würden. Alle Anwesenden vereinbarten, dass weitere Gespräche dieser Art folgen sollen.

Category: Allgemein
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