Der Pflaumenwickler ist der gößte Schädling der Pflaume.
Als wichtigster Schädling der Pflaume kann die Pflaumen Made auch Zwetschgen sowie auch Mirabellen befallen. Der Pflaumenwickler fliegt jährlich in zwei Generationen. Eier der gefährlichen zweiten Faltergeneration werden im Juli bis August an die heranwachsenden Früchte der Pflaume abgelegt. Die schlüpfenden Raupen bohren sich in das Fruchtfleisch ein und verlassen diese als rötliche Raupe nach 20-30 Tagen. Notreife Früchte mit kotgefüllten fraß Gängen fallen ab. Die Raupe überwintert in einem Gespinst am Boden, zwischen Pflanzenresten oder an der Borke. Die Raupe verpuppt sich im April/Mai und erscheint als Falter im Mai bis Juni als 1. Generation. Probleme kann es auch mit der Fruchtfäule Monilia geben dieser Pilz befällt vorzugsweise durch den Bohrfras befallene Früchte.
Welche vor beugende Maßnahmen helfen den Befall zu reduzieren?
Befallene Früchte müssen aufgesammelt und vernichtet werden.
Pheromon Fallen speziell gegen den Pflaumenwickler vorbeugend aufhängen. Dabei handelt es sich um Sexuallockstoffe welche die männlichen Falter verwirren und diese dann an der Leimfläche der Falle fest kleben und somit aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Fallen müssen vor dem Falter Flug aufgehängt werden etwa Mitte Mai.
Was kann ich tun wenn der Befall trotzdem da ist?
Pflanzenschutzmittel die den Pflaumenwickler bekämpfen.
Insegar, Mimic, Pirimor Granulat, Calypso, Mospilan, Steward.