Archive for ◊ Januar, 2010 ◊

Author: admin
• Mittwoch, Januar 20th, 2010
Über den Obstbaumschnitt sind sich die Gelehrten nicht immer einig. Fest steht, dass der Schnitt den Aufbau des Baumes fördern, die natürliche Form erhalten und das Alters- und Abgangsstadium hinauszögern soll. Er ist regelmäßig durchzuführen, genau wie ein Pflanzenschnitt.

Man schneidet im Sommer oder Winter (nicht unter -4ºC). Der Winterschnitt fördert den Neuaustrieb und den Wuchs, der Sommerschnitt beruhigt das Wachstum allmählich. Außerdem ist der Baum besser im Gleichgewicht zwischen Holz- und Fruchtproduktion zu halten, wenn man im Sommer schneidet.  Das Wachstum wird gehemmt. Auch Schnittwunden heilen im Sommer besser ab. Die Gefahr von Pilzinfektionen über der Schnittstelle sinkt.

Wenn Gehölze schwach austreiben oder sogar schon vergreist sind, muss im Winter stark zurück geschnitten werden. Das Ziel des Winterschnittes ist, dass der baumgerechte Aufbau erhalten bleibt und dazu die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Obstbaumes. Ein großer Nachteil des Winterschnittes ist die lange Zeit der Wundheilung nach dem Schnitt. Sie kann bis zu 40 Tage umfassen. Wenn man spät im Winter schneidet,  können auch noch die Triebe geschwächt werden. Je mehr geschnitten wird, umso stärker treibt der Baum im Frühjahr aus.

Der Sommerschnitt unterstützt den Winterschnitt und kann ihn auch überflüssig machen. Er ist ideal für stark wachsende Bäume. Die Nährstoffe werden in die verbleibenden Triebe gelenkt. Diese können besser ausreifen und werden frostbeständiger.
Bei jungen Bäumen ist ein Erziehungsschnitt im Sommer wichtig.

Den Winterschnitt erledigt man von Oktober bis Februar, den Sommerschnitt von Mai bis in den Sommer hinein.
Apfelbäume schneidet man im Januar oder März, der Februar ist oft zu kalt. Birne, Zwetschge/Pflaume und Süßkirsche werden im März geschnitten. Aprikosen und Pfirsiche schneidet  man erst kurz vor dem Knospenaufbruch, die Walnuss im August. Junge Apfelbäume bis zum 5. Standjahr frühestens Ende Februar schneiden. Ansonsten kann es zum Totalausfall kommen, wird es noch einmal frostig.

Wichtig ist abschließend zu bemerken, dass kein Obstbaumschnitt bei nassem Holz durchgeführt wird!
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Author: bonario
• Dienstag, Januar 05th, 2010

Tomate-Blog Braunfäule

Braunfäule der Tomate

Der Erreger der Kraut-und Braunfäule der Tomate Phytophtora  infestans  überwintert als Myzel in infizierten Kartoffelknollen bzw. an Pflanzenteilen der Tomate. Aus ihnen wächst der Pilz  im Stängel aufwärts, bildet blattunterseits  Sporangien Träger, die an den Übergangsstellen zum gesunden Gewebe als weißer Flaum in Erscheinung treten. Bei Feuchtigkeit und Temperaturen ab 13°C erfolgt die Sporangienbildung, die als Hauptverbreitungs-Mittel anzusehen sind. Die Sporen werden mit dem Wind verbreitet und infizieren somit auch die Tomaten. Der so genannte Kartoffelrasen des Pilzes infiziert zunächst die Tomatenfrüchte, die braune, runzlige und eingesunkene Befalls stellen zeigen. Später wird auch das Laub befallen.

Vorbeugende Bekämpfung

Kartoffelkraut und Kartoffelknollen sollten gründlich von der Anbaufläche ab gesammelt und verbrannt werden. Das gleiche gilt bei Pflanzenrückständen der Tomate. Weiterhin sollte möglichst der Anbau von Tomaten in Nachbarschaft zu Frühkartoffeln vermieden werden. Tomaten mögen keine feuchten Blätter optimal wäre eine Überdachung welche vor Nässe schützt. Beim Anbau im Gewächshaus oder Folienzelt  sollten keine Gurken in der Nachbarschaft stehen, diese lieben ein feuchtes Blatt. Tomaten dagegen lieben ausschließlich einen feuchten Wurzelballen. Bei feuchter Witterung kann sich die Krankheit optimal entwickeln, dementsprechend erhöht sich der Infektionsdruck ab Mitte Juni.

Sollte es trotz aller vorbeugenden Maßnahmen zum Befall kommen sind Spritzungen mit zugelassenen Pflanzenschutz-Mittel möglich. Prinzipiell gilt aber der Grundsatz vorbeugen ist besser als heilen.

Fungizide Pflanzenschutz-Mittel gegen die Braunfäule, Krautfäule, Phytophtora, Tomate,

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