Archive for ◊ November, 2009 ◊

Author: bonario
• Sonntag, November 29th, 2009

monilia_kas

Der Erreger der Monilia Krankheit der Sauerkirsche und Süßkirsche verursacht verschiedene Krankheitssymptome. Sauerkirschen leiden am meisten unter der Monilia.  Erste Anzeichen eines Befalls zeigen sich zur Blütezeit. Die bei feuchtem Wetter vom Pilz infizierten Sauerkirsch und Süßkirschblüten welken, verbräunen, bleiben jedoch bis in den Winter hinein am Baum hängen. Das Pilzmyzel wächst von den Blüten in die Triebspitzen ein und bringt diese zum Absterben. Es kommt zu der typischen Spitzendürre, auch als Zweigmonilia bezeichnet. An den spitzendürren Kronenpartien werden ungeschlechtliche Sporen gebildet, die der weiteren Ausbreitung des Pilzes dienen. So können auch reifende Früchte befallen werden, die ein auffälliges Sporenpolster ausprägen und als Fruchtmumien am Trieb über Winter hängen bleiben.

Bekämpfung

Vor dem pflanzen der Bäume  sind bereits Sorten zu wählen die gegenüber der Monilia eine gewisse Resistenz besitzen. Ein regelmäßiger Auslichtungs- und Rückschnitt der Bäume wirkt dem Befall durch den Monilia-Pilz entgegen. In gleicher Weise kommt der Beseitigung der Fruchtmumien im Winter eine besondere Bedeutung zu. Blüteninfektionen können durch Fungizid Spritzungen zu Blühbeginn ( weiße Knospe ) und zur Vollblüte eingeschränkt werden. Wichtig ist weiterhin das Entfernen spitzendürrer Zweige im Juni, wobei die kranken Triebe bis in das gesunde Holz zurückzuschneiden sind.

Pflanzenschutzmittel die im Obstbau bzw. Erwerbs Obstbau zugelassen sind

Zum Beispiel Score,   Systhane 20 EW,    Teldor, Switch,   Signum,

Pflanzenschutz im Haus und Gartenbereich

Zum Beispiel Bayer Garten Obst-Pilzfrei Teldor,             Bayer Garten Rosen-Pilzschutz M,     Bayer Garten Universal-Pilzfrei M,

Pflanzenschutzmittel zu günstigen Preisen,  Parallelimporte, Re-Importe, Generika

Author: bonario
• Donnerstag, November 26th, 2009

Kräuselkrankheit Blog

Die Kräuselkrankheit des Pfirsichs im Obstbau, Garten, und Hobby Anbau, auch der Aprikose

Die erkrankten Blätter des Pfirsichs sind beim Austrieb unregelmäßig gekräuselt, blasig aufgetrieben, brüchig und je nach Sorte unterschiedlich verfärbt. Im Mai und Juni bildet der Krankheitserreger Taphrina deformens an den befallenen Blättern Askosporen, die innerhalb der Baumkrone bzw. auf benachbarten Bäumen auf der Rinde der Triebe oder an Knospenschuppen ein Pilzgeflecht ausbilden, ohne in das Pflanzengewebe einzudringen. Der Pilz überwintert als Spross Myzel, welches im Frühjahr Spross Zellen ausbildet. Diese gelangen auf die sich entwickelnden Blätter, keimen hier aus dringen in das Blatt ein und verursachen die oben beschriebene krankhaften Veränderungen am Pfirsich. Feuchte Witterung zur Zeit des Austriebes erhöht die Infektionsgefahr. Im Kleinanbau kann der Infektionsdruck durch entfernen befallener Blätter verringert werden. Unterschiede in der Sorten Anfälligkeit sind zu beachten. Dabei kann man sich in seiner Baumschule des Vertrauens beraten lassen.

Pflanzenschutz, Obstbau, Funguran, Delan WG, Pfirsich ,Aprikose, Realchemie

Im Obstbau sind folgende Produkte zur  Bekämpfung der Kräuselkrankheit des Pfirsichs erlaubt. Diese Pflanzenschutz Mittel sind:

Funguran mit dem Wirkstoff:     756 g/kg Kupferoxychlorid

beim Knospenschwellen Max. Zahl der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Abstand: 7 bis 8 Tag(e) Anwendungstechnikspritzen oder sprühen Aufwand2,25 kg/ha und je m Kronenhöhe in maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser

Delan WG mit dem Wirkstoff:      700 g/kg Dithianon

ab Knospenschwellen Max. Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tag(e) Anwendungstechnikspritzen oder sprühen Aufwand0,25 kg/ha und je m Kronenhöhe in maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser

Wichtig bei der Anwendung von Pflanzenschutzmittel unbedingt die Gebrauchsanweisung gründlich lesen.

Realchemie Pflanzenschutzmittel zu günstigen Preisen bei www.kas-stralsund.de

Author: bonario
• Freitag, November 20th, 2009

KirschfruchtfliegeKirschfruchtfliege bekämpfen in Süß und Sauerkirschen , Kirschfruchtfliegenfalle, Perfektion in 2009 im Erwerbs-Obstbau, Mospilan in 2009 im Erwerbs-Obstbau

Die Kirschfruchtfliege (Rhagoletis  cerasi  L.) befällt vorrangig mittelfrühe bis späte Süßkirschen Sorten. Die etwa 5mm langen, mit einem gelben dreieckigen Rückenschildchen und vier schwarzen Querbinden auf den durchsichtigen Flügeln gezeichneten Fliegen erscheinen ab Mitte Mai und legen ihre Eier einzeln in die halbreifen Kirschfrüchte ab. Die Maden schlüpfen nach 8-10 Tagen und dringen durch das Fruchtfleisch bis zum Kern durch. Nach ca. drei Wochen verlassen die erwachsenen Larven die Früchte. Sie überwintern als Tönchenpuppen direkt unter der Erdoberfläche. Die Befalls Stärke wird in erheblichem Maße von der Witterung zur Zeit der Eiablage der Fliege beeinflusst.

Weiterführende Offerte zum Thema Kleingarten anlegen:
Haus-Garten-Infos.de bietet allgemeine Informationen rund um das Thema
Kleingarten anlegen. Im Besonderen werden schwerpunktmäßig die Themen
Planung und Umsetzung erörtert.

Im Kleingarten besteht die Möglichkeit mittels einer Kirschfruchtfliegenfalle den Befall zu minimieren. Dabei ist es ratsam möglichst viel Fallen in den Bäumen gut verteilt zu befestigen.

Kirschfruchtfliegenfalle beziehen:        www.kas-stralsund.de

Im Erwerbs Obstbau bestehen weit aus mehr Möglichkeiten die Kirschfruchtfliege zu bekämpfen. Zur Zeit gibt es in Deutschland kein auf Dauer  zugelassenes Mittel zur Bekämpfung der Kirschfruchfliege.

So gab es auch in diesem Jahr eine § 11 Zulassung für 2 Pflanzenschutzmittel

Meldung vom 25.5.2009

Nach § 11 des Pflanzenschutz Gesetzes wurde Perfekthion zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege in Süß-und Sauerkirschen genehmigt! Perfekthion ist ab dem 20.Mai 2009 für 120 Tage zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege in Süß-und Sauerkirschen mit max. einer Anwendung genehmigt. Die Aufwandmenge beträgt 0,5L/ha und Meter Krohnenhöhe insgesamt nicht mehr als 1,25 L/ha und Jahr. Die Wartezeit liegt bei 21 Tagen usw. die genaue Zulassung siehe staatliche Zulassung.

Weitere Meldung für den Erwerbs-Obstbau

Mospilan wurde als Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege ab dem 6. Mai 2009 für 120 Tage genehmigt. Der Grund dieser Zulassung beinhaltet die sogenannte Gefahr in Verzug §11 Pflanzenschutzgesetz Zulassung. Bekämpfung der Kirschfruchtfliege nach §11 0,125g/ha und Meter Krohnenhöhe max. 2 Anwendungen im Abstand von 8-14 Tagen. Durch diesen Bescheid wurde eine wichtige Indikationslücke geschlossen. Mospilan ist ein Pflanzenschutz-Mittel Insektizid mi dem Wirkstoff   Acetamiprid.

Author: bonario
• Mittwoch, November 18th, 2009

Schermaus

Wühlmaus und Schermaus bekämpfen Maulwurf sacht vergrämen

Die Schermaus oder auch Wühlmaus ist in unseren Obstplantagen in Obst und Gemüsegärten nicht erwünscht. Sie besitzt eine sehr hohe Vermehrungsrate und kann recht schnell zu einer Plage werden. Als reiner Pflanzenfresser bevorzugt sie rein pflanzliche Nahrung. Dazu gehören Wurzeln, Zwiebeln, Knollen und vieles mehr. Der Schaden kann durch ihr Fressverhalten enorm groß sein. Wie immer gibt es mehrere Möglichkeiten diese Plage vorbeugend biologisch oder auch mechanisch (mittels geeigneter Fallensysteme ) zu bekämpfen. Die chemische Bekämpfung mit Pflanzenschutz Mitteln sogenannten Rodentizide sollte die letzte Möglichkeit der Bekämpfung sein. Aber mitunter lassen sich selbst solche Maßnahmen nicht vermeiden. Wichtig ist mit einem hohen Maß an Verantwortung diese Nager Bekämpfung dann durch zu führen. Im Obstbau liegt der unmittelbare Schaden bei 100€ je Baum wenn die Wurzel vollständig abgefressen wurde. Der Zeitpunkt der Wühlmaus aber auch Schermaus Bekämpfung liegt idealer Weise im Herbst und frühen Winter. Zu diesem Zeitpunkt legt die Scher oder Wühlmaus ihre Vorratskammer an. Diese füllt sie dann mit Wurzelresten Klee und Kräutern. Der Nesstkessel  bzw. der Vorratskessel können bis zu einem Meter tief in der Erde sitzen. Vorbeugende Maßnahmen können natürlich das ganze Jahr hindurch getroffen werden. So kann zum Beispiel der Lebensraum natürlicher Feinde verbessert werden. Man stellt Sitzstangen oder auch so genannte Sitzkrücken auf wo sich Greifvögel niederlassen können. Katzen sind zur vorbeugenden und biologischen Nager Bekämpfung genauso geeignet. Weiterhin kann man bei der Pflanzung den Wurzelstock mit Feinmaschigen Wühlmausdraht schützen. Wenig geeignet sind die im Handel angebotenen Geräte zur Abschreckung von Schermäusen Wühlmäusen, ob mit Schallwellen oder Vibratoren. Mechanische Fallensysteme sind zu empfehlen bedürfen aber auch einer sorgfältigen Anwendung.

Unbedingt ist darauf zu achten das man die Wühlmaus nicht mit dem Maulwurf verwechselt. Dieser steht unter Naturschutz und darf nicht getötet werden. Aber kein Problem, die großen Erdhaufen des Maulwurfs lassen sich von den kleinen unscheinbaren Erdhaufen der Wühlmaus unterscheiden. Ferner hängen in den Gängen des Maulwurfs Wuzel teile frei im Laufgang. Der Maulwurf ernährt sich ausschließlich von tierischer Nahrung. Die Gänge der Wühlmaus als Vegetarier sind dabei sauber abgefressen.

Merkmale Wühlmaus bzw. Maulwurfbau

Beim Maulwurf sind die Erdhaufen Hoch und rundlich, von der Mitte aus vulkanartig aufgeworfen. Viele ziemlich gleich-große Haufen in regelmäßigen Abständen. Gang in der Mitte, Langsam, erst nach Stunden oderTagen, schiebt den Gang zu und
untergräbt die Stelle.
Keine offenen Gänge, Ungeordnetes, stark gewundenes in verschiedenen Tiefen verlaufendes Gangsystem, ohne Vorratskammern. Mehrere steil nach unten gehende Fluchtgänge, Braune Wurzeln hängen unbeschädigt in die Gänge.

Mittel zur Maulwurf Vertreibung

maulwurffrei

Detia Maulwurf frei oder          Celaflor Maulwurf-Frei
Vertreibungsmittel zum gezielten Schutz vor Maulwurfshügeln.

Bei der Wühlmaus sind die Erdhaufen flach unregelmäßig, meist mit Gras oder Wurzeln überzogen. Von der Seite angeschoben 2-3 große Haufen, mehrere kleine Haufen. Gang seitlich, sehr bald, sie kontrolliert die Öffnung und schiebt sie zu, umgräbt die Stelle dann seitlich.
keine offenen Gänge, Wiesen, Weiden Obstanlagen auch am Wasser mit hohem
Gras und Gestrüpp, kleine Wurzeln werden ständig abgenagt.

Pflanzenschutzmittel die helfen:

Ratron Schermaus-Sticks, Delicia Wühlmaus-Riegel, DELU Wühlmausgas, DELU-Wühlmausköder, Ratron-Giftweizen

Author: bonario
• Montag, November 16th, 2009

Der Pflaumenwickler ist der gößte Schädling der Pflaume.

Pflaumenwickler

Als wichtigster Schädling der Pflaume kann die Pflaumen Made auch Zwetschgen sowie auch Mirabellen befallen. Der Pflaumenwickler  fliegt  jährlich in zwei Generationen. Eier der gefährlichen zweiten Faltergeneration werden im Juli bis August an die heranwachsenden Früchte der Pflaume abgelegt. Die schlüpfenden Raupen bohren sich in das Fruchtfleisch ein und verlassen diese als rötliche Raupe nach 20-30 Tagen. Notreife Früchte mit kotgefüllten fraß Gängen fallen ab. Die Raupe überwintert in einem Gespinst am Boden, zwischen Pflanzenresten oder an der Borke. Die Raupe verpuppt sich im April/Mai und erscheint als Falter im Mai bis Juni als 1. Generation. Probleme kann es auch mit der Fruchtfäule Monilia geben dieser Pilz befällt vorzugsweise durch den Bohrfras befallene Früchte.

Welche vor beugende Maßnahmen helfen den Befall  zu reduzieren?

Befallene Früchte müssen aufgesammelt und vernichtet werden.

Pheromon Fallen  speziell gegen den Pflaumenwickler vorbeugend aufhängen. Dabei handelt es sich um Sexuallockstoffe welche die männlichen Falter verwirren und diese dann an der Leimfläche der Falle fest kleben und somit aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Fallen müssen vor dem Falter Flug aufgehängt werden etwa Mitte Mai.

Was kann ich tun wenn der Befall trotzdem da ist?

Pflanzenschutzmittel die den Pflaumenwickler  bekämpfen.

Schädlingsfrei Neem,    Austriebs Spritzmittel  auf Rapsölbasis,   Micula,   Xen Tari,   Spruzit Schädlingsfrei,

Insegar, Mimic, Pirimor Granulat, Calypso, Mospilan, Steward.

Author: bonario
• Mittwoch, November 11th, 2009

Apell Birnenschorf

Apfel und Birnen Schorf

Eine der gefährlichsten Pilzkrankheiten im Obstbau ist der Schorf. Es gibt Sorten bei denen er bei bestimmten Witterungsverhältnissen besonders stark auftritt. Mehrstündige Blattnässe eine hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 5°C sind Voraussetzung für den Schorfbefall. Je höher die Temperatur,  je länger die Blattnässe anhält umso schneller erfolgt die Infektion.

Der Erreger des Apfelschorfes überwintert an den erkrankten, abgefallenen  Blättern des Vorjahres. Das hier lebende Pilzmyzel bildet im Winter Krug förmige Fruchtkörper aus, die als schwarze rundliche Gebilde auf dem alten Fall Laub sichtbar werden. In diesen Frucht Körpern entstehen im Frühjahr zahlreiche, zweizellige Schlauchsporen ( Askosporen ), die sich zu je acht in den für Ascomyzeten typischen Schläuchen ( Asci ) befinden. Nach Reife und anhaltenden Niederschlägen werden die Askosporen ausgeschleudert und durch die Luftströmung auf die austreibenden Blätter getragen. Hier keimen Sie bei ausreichend langer Blattfeuchte aus und erzeugen nach 8-17 Tagen die ersten Schorfflecken. An diesen kommt es  zur massenweisen  Entwicklung von Sommersporen ( Konidien ), die im Sommer die weitere Verbreitung der Krankheit in den Apfel bzw. Birnen Beständen übernehmen und zur Ausbildung immer neuer Schorfflecken an Blättern und Früchten führen. Infektionen kurz vor der Ernte verursachen Lagerschorf. Einen ähnlichen Entwicklungsverlauf weist der Birnenschorf auf. Auffällig ist, dass die Erstinfektion oft früher als beim Apfel erfolgt.

Was kann ich vorbeugend tun?

Es muss immer der Vorsatz gelten vorbeugen ist besser als heilen. Durch einen ordentlichen Obstbaumschnitt die Baumkrone offen halten, so kann die Luft hindurch und die Blätter trocknen schneller ab. Altes Laub ist noch im Winter zu beseitigen um die Erstinfektion zu verringern. Schwach anfällige Obstsorten Pflanzen so zum Beispiel Topaz, Alkmene, Ingrid Marie oder Jonathan. Für eine ausgewogene Nährstoffversorgung garantieren. Pflanzen die optimal versorgt sind leiden weniger unter Krankheiten.  Sollte es dennoch zum Schorfbefall kommen sind  geeignete Pflanzenschutz Maßnahmen durchführen.

Pflanzenschutzmittel  mit fungizider Wirkung gegen den Schorf sind zum Beispiel:

Universal -Pilz frei  M         Funguran        Flint       Merpan       Netzschwefel          Scala         Vision

Delan WG      Score

Shop unter:          www.kas-stralsund.de

Author: bonario
• Mittwoch, November 04th, 2009

butterblumeSchaffung von Lebensraum Bienenfreundliche Landwirtschaft

Es geht um das Überleben unserer Bienen. Die Landwirtschaftliche Produktion  muss einfach Bienen freundlicher werden. Dies ist eine  unerlässliche Tatsache wenn langfristig die Bestäubung unserer Kulturpflanzen sicher gestellt werden soll. Dabei geht es konkret um die Schaffung von ökologischen Ausgleichsflächen. Aber auch ein Bienen und Insektenfreundlicher Pflanzenschutz gehört dazu. Dabei kann jeder Landwirt aktiv mithelfen. Dieser Berufsgruppe obliegt eine nicht zu unterschätzende Verantwortung wenn es um den Erhalt einer nachhaltigen Produktion geht. Dazu gehören nun auch einmal die Bienen. Sie sind unerlässlicher Bestandteil unseres selbst geschaffenen  Ökosystems.

Für unsere Bienen ist die größte Bedrohung der Verlust des Lebensraumes. Durch eine intensive landwirtschaftliche Produktion sind Wiesen und Weiden mittlerweile  zu eintönig grünen Flächen geworden. Es gibt kaum noch blühende Kräuter und Pflanzen die die Nahrung für unsere Bienen und nützliche Insekten sichern können. Blühende Streuobstwiesen mit einer reich blühenden Kräuter und Blumen Vielfallt werden immer rarer.

Dabei sind die Bienen  auf die blühenden Pflanzen zur Sicherung ihrer Nahrung angewiesen. Jeder der dabei Verantwortung trägt vom Politiker bis zum Landwirt muss daran mithelfen dies zu garantieren. Dabei helfen nicht ausschließlich Gesetze und Verordnungen sondern  die Einsicht in die Notwendigkeit und eine unbedingte Liebe zur Natur als Lebensraum für uns alle.

Gut ernährte Bienenvölker sind ganz einfach robuster und vitaler gegenüber bestimmten äußeren Einflüssen wie zu Beispiel Pflanzenschutzmaßnahmen. Diese wiederum sind zwingend notwendig um unsere Ernährung sicher zu stellen. Eine Bewusste und durch aller Verantwortung getragene Aufwertung unseres Lebensraums könnte so manches Problem  der Honigbiene und von uns allen lösen.