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Author: admin
• Sonntag, Juni 21st, 2009

Wer seine Flächen frei von Unkraut halten möchte, der hat sicherlich schon das wohlbekannte Glyphosat, auch unter dem Markennamen bekannte Roundup verwendet. Ob im Baumarkt, oder im Internet, man wird schnell fündig.
Glyphosat tötet Pflanzen durch die Unterdrückung des Enzyms Enolpyrovylshikimat-3-Phosphat-Synthase (EPSPS), das bei der Bildung von aromatischen Aminosäuren wie z.B. Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan eine zentrale Rolle spielt. Diese Säuren sind Ausgangsstoffe von Vitaminen und vielen sekundären Stoffwechselprodukten wie Folaten, Ubiquinonen und Naphthoquinonen. Es wird davon ausgegangen, dass Glyphosat relativ spezifisch und weniger giftig als andere Herbizide ist, weil bei Säugetieren und Menschen der Shikimate-Prozess nicht existiert. Glyphosat verhindert aber die Bindung von Phosphoenol-Pyruvat an die aktive Stelle des Enzyms und Phosphoenol-Pyruvat ist ein zentrales Stoffwechselprodukt aller Organismen.

Für die richtige Dosierung lesen Sie bitte die Verpackungsbeilage. Eine Überdosierung ist gefährlich und zeigt keine bessere Wirkung, also besser sparsam mit dem Mittel umgehen.
Wird das Mittel gespritzt, reichen ca 45ml auf 5L Wasser, beim Gießen nimmt man 20ml auf 4L Wasser.

Achtung: Seit dem 01.08.2003 gilt ein Verbot von Glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln auf Flächen, bei denen die Gefahr der Abschwemmung in die Kanalisation oder in Oberflächengewässer besteht. Auch im Webkatalog Pflanzen werden Sie fündig.

Viel Erfolg